Thomas Gauck, 1968 in Nürnberg geboren.
Meine innere Verbundenheit zur Natur und meine Bewunderung für Erhabenheit und Perfektion biologischer Formen und Strukturen erfuhr ich im Wesentlichen durch ein autodidaktisches Studium der Paläontologie und Morphogenese.
Sie war Basis für eine intensive Wahrnehmung, auch jener Form- und Gestaltwandlungen von scheinbar unbelebten Welten. Die Ausdrucksmöglichkeiten der Fotografie in Verbindung mit digitaler Bildbearbeitung lassen mein Empfinden zur Unantastbarkeit des Lebens eine Sprache sprechen:
Relativ lange habe ich eine passende Ausdrucksformen gesucht, um subjektive Ahnungen und Empfindungen über Zusammenhänge von Zeit und Raum treffend zu formulieren. Es gibt begnadete Maler und Zeichner, Poeten und Musiker, in deren Werken hierzu eine zutreffende Selbstverständlichkeit begründet ist. Da ich aber nicht dermaßen schreiben oder zeichnen kann, wie ich gerne möchte, und auch musikalisch ziemlich untalentiert bin, habe ich schließlich am brauchbarsten eine Verwirklichung dieses imaginären roten Fadens in der Fotografie und in deren digitalen Interpretation gefunden.

Ein umfangreiches Interview mit mir ist aktuell auf dem russischen Fotoblog-Magazin PhotoInterview zu finden. »PhotoInterview« oder ein kürzerer Text zu meinen Arbeiten im Commag 10|10 (18 MB).
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