Technik

Meine Arbeiten entstehen oft in mehreren Phasen:

Mit dem Wahrnehmen vor Ort, wenn ich Licht, Wetter und lokaler Stimmung ausgesetzt bin und dem Arrangieren und Bearbeiten am Computer. Oft habe ich vor Ort schon eine begründete Ahnung der späteren Bearbeitung. Dem “inneren Bild” einer geplanten Komposition versuche ich handwerklich zu entsprechen bis eine klingende Übereinstimmung erreicht wird. Gewisse Landschaften und deren Teile besitzen zuweilen

mysteriöse, mehrdeutige Ausstrahlungen, die sich mit einem herkömmlichen Foto alleine nicht abbilden lassen, sowie beispielsweise eine Traumerinnerung selten eindeutig ist. Es kommt vor, daß Bildelemente, Strukturen und Texturen erst nachträglich fotografiert werden, um im Composing ihre Bedeutung einzunehmen.

Texturen

Beispiel von Texturen: Tapeten


Reale Texturen, wie z.B. die von Tapeten und Stoffen sind meines Erachtens besser geeignet als absolut symetrische Grafiken, da sie Patina und Unregelmäßigkeiten besitzen. Das linke Bespiel entstammt dem Tapetenmuster einer Villa in Mallorca.

Neben Wasseroberflächen und Strukturen von Steinen und handgeschöpften Papieren verwende ich auch selbstgezeichnete Acryl-Texturen. Viele Dateien bestehen aus einigen Dutzend Ebenen mit Elementen, Lichtern oder Formen. Einige Arbeiten beinhalten Elemente, die erst mit gewissem Abstand zum Bild wahrgenommen werden können, die aber auch suggestiv wirken ohne entdeckt zu werden – manche Formen und Strukturen sind auch auf Grund der Vermengung verschiedener Texturen ohne meine Absicht nachträglich entstanden. Ganz ähnlich der Wirkung einer fremden Landschaft, die entdeckt werden will, sich aber nie gänzlich offenbart.

Texturen

Beispiele von Texturen

So sind es letztlich doch Fragmente von Poesien, Melodien und Gemälden, die meine Composings mit einem gänzlich alten, und trotzdem modern gebliebenen Thema, durchscheinen.

siehe auch:

Tutorials zu Bildkomposition und Bildbearbeitung

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