Es ist schon ein gut Jahr her, da habe ich mich mit einem Bauern in der Hersbrucker Schweiz (ist westlich von Nürnberg) ein wenig unterhalten und es ergab sich ein Gespräch, das mir in Erinnerung blieb: wir kamen von einem Thema zum andern und schließlich blickte er blinzelnd zum Himmel, pausierte etwas und sagte „…es sind die gleichen Wolken, und eh ois wie in meiner Jugend…“, er sei jetzt Mitte Sechzig und als er ein kleiner Bub war, bis zum Teenager-Alter habe es auch immer diese typische, häufige lockere Bewölkung im Sommer gegeben, und den lang anhaltende Ostwind im Hochsommer. Die Bäume, vor allem die Kastanien und die Eichen und die Schlehen hätten so stark getragen, so wie die letzten Jahre. Ich nahm seine Notizen anfangs gar nicht recht ernst und ließ ihm das mit einem Schmunzeln auch anmerken.

„Ja, ja … des Wetter und des Klima – ois draht‘ si. Es draht si ois alle Fuchzg Jahr’, sogar die Viecher sann sich vom Gmüt her ähnlich“, sagte er. Wir kamen tiefer ins Gespräch und er sagte „… der Rhythmus von der Erdn und von die Pflanzn lafft ganz langsam im Kreis von ungefähr 50 oder 60 Jahrn, die altn Bauern wissen des auch. Die Bauern do herausn, …“, meinte er, „… die ham so vui gwußt über die Zeichen der Natur und über des Zusammenspiel, und jetzeddla sin‘s dermaßen ratlos“.